Donnerstag, 18. August 2016

Viel Geschwätz um Mario Götze

Der deutschen Sportpresse, allen voran die Sport-Bild, gehen in Sachen Fussball offenbar die Themen aus. Anders ist nicht zu erklären, dass nun plötzlich darüber spekuliert wird, dass Mario Götze nicht des Trainers (Thomas Tuchel) Wunschspieler gewesen sei.

Alles entzündet sich an einer winzigen Tatsache. Götze hat beim Supercupspiel gegen die Bayern 90 Minuten die Bank gedrückt, während Andre Schürrle, bei gleichen Trainingsvoraussetzungen wie sie Götze hatte, ein Kurz-Debüt geben durfte.

Mag sein, dass Thomas Tuchel nicht Marc Bartra und Mario Götze haben wollte. Dass ihmn Ömer Toprak und Karim Bellarabi besser ins Team gepasst hätten. Diese waren aber nur zu Wahninsssummen (insgsamt 60 Millionen Euro) zu haben. Ganz zu schweigen von der klaren Absage Rudi Völlers an den BVB.

Götze nun als erneute Bankopfer darzustellen geht an den Tatsachen und aller Vernunft vorbei. Auch ein Thomas Tuchel wird die Dienste des Top-Technikers noch dankbar annehmen.

Was Mark Bartra betrifft, so hat sich dieser bereits mit Top-Leistungen nicht nur in den Vordergrund gespielt, sondern auch gezeigt, dass er mehr sein kann als ein Ersatz für Mats Hummels, den es zu den Bayern zog.

Dortmund muss aufpassen, dass die Einflüsse der Presse nicht ähnliche Ausmaße annehmen wie z.B in Hamburg oder Berlin, wo Mannschaften und Manager durch Presseberichterstattungen diskreditiert wurden.

Wenn Thomas Tuchel die Mannschaft in Ruhe formen kann, wird sie auch dem FC Bayern in der anstehenden Spielzeit Paroli bieten können.

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