Freitag, 24. Mai 2013

Fußballstudie 2013: BVB triumphiert im Markenwert über Bayern München - Westfalen heute - Mitteilung 24.05.13

Diesen Link muss man lesen, um zu wissen, wo im deutschen Fußball die Sympathien sind. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?31350

Beliebtestes Land...?

Ein internationale Umfrage der BBC in 25 Staaten hat ein für die Deutschen überraschendes Ergebnis gebracht. Wir sind beliebt. Deutschland ist das beliebteste Land. Mit einer Zustimmung von 59 Prozent landete die Bundesrepublik mit deutlichem Vorsprung auf Platz 1 vor Kanada und Großbritannien.  Kaum zu glauben, aber wahr!

Da stellt sich die Frage, warum das so ist, wenngleich unser Land beim Eurovision Song Contest regelrecht abgestraft wurde.

Der Grund liegt auf der Hand: Beim ESC haben alle Bevölkerungsteile abgestimmt, bei der Beliebtheitsumfrage war es weniger repräsentativ und eben Welt weit.

Der Sport macht unser Land am sympathischsten. Dann die Diplomatie, die aber keineswegs überall als positiv gesehen wird. So erhielt Angela Merkel von den Griechen extrem schlechte Noten.

SpiegelOnline schreibt dazu:

"Eines zumindest kann man nicht behaupten: dass Deutschland dem Rest der Welt egal wäre. Der einen Umfrage zufolge halten Europäer anderer Länder die Deutschen für wenig mitfühlend und arrogant. Eine am Donnerstag von der BBC veröffentlichte Erhebung zeichnet ein anderes Bild: Unter den Staaten der Welt ist es die Bundesrepublik, die das höchste Ansehen genießt.
Ungarns Ministerpräsident spricht im Hinblick auf Deutschland von Panzern und Kavallerie. Griechische Demonstranten vergleichen die Bundeskanzlerin mit Hitler. Und nach dem Debakel beim European Song Contest in Malmö war es gar der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber, der die Schuld am schlechten Abschneiden von Cascada mit der Unbeliebtheit der deutschen Politik im Ausland begründete: "Ich will nicht sagen '18 Punkte für Angela Merkel'. Aber man muss eben auch sehen, da stand nicht nur Cascada, sondern da stand auch Deutschland auf der Bühne."

Die Diplomatie punktet auf kosten der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, das von vielen Deutschen selbst keineswegs positiv eingestuft wird. Die Beliebtheit ist auf der Politik des offenen Geldbeutels fundiert. Wo es was zu geben gibt, ist die Bundesrepublik dabei. Hier ein paar Millionen, dort ein paar hundert Millionen. Der Bürger wundert sich, wo all dieses Geld eigentlich herkommt, in einem verschuldeten Land wie Deutschland.

Na klar, der Bürger, der Billiglohnempfänger zahlt am Ende, ihm werden die Taschen umgedreht, während sich große Namen nach allen erdenklichen Wirtschaftsstraftaten freikaufen.

Auf diese Art und Weise kann man natürlich im Ausland punkten, profitieren doch fast alle vom "deutschen Wohlstand" nur die eigenen Bürger nicht.

 

Donnerstag, 23. Mai 2013

UCL-Finale überragt alles...

Es ist schon toll... Was da so alles in den Zeitungen steht, was da nicht so alles an Kleinem zu großen Themen wird. Es muss nur ein ganz wenig schwarz-gelb oder rot-weiß sein.

Schon ist es ein Thema. Was die Verlage und Sender an Manpower aufbringen. Auch das ist erstaunlich. Da sind die Schreiberlinge für den Printbereich, die Schreiberlinge für den elektronischen Bereich, also Internet und Liveticker. Und natürlich sind alle erdenklichen Fernseh- und Rundfunkanstalten vor Ort. Nicht zu vergessen die Internet- oder Net-Radios.

Was die Themen angeht: Da wird berichtet, wem der Lord Major die Daumendrückt, d wird in alten Europapokalzeiten der alte Stan Libuda wiederbelebt oder auch Gerd Müller befragt. Klar, das Tor von Lars Ricken 1997 gegen Juve ist ein immer wieder beliebter Schuss in den Medien-Himmel.

Der Rummel um das geschichtsträchtigste Schampions-League Finale aller Zeiten ist ein selten erlebter Hype. Wenn das nicht auf die Bundesliga abfärbt, dann macht die DFL irgendetwas verkehrt.

In der letzten Woche ruhten gefühlt alle anderen Fußball-Geschäfte. Nachrichten über Transfers mussten Meldungen über die Grashalmlänge in Wembley weichen. Und selbst die Ein-Spiel-Sperre für Roman Weidenfeller, die ihm schon jetzt die makellose Statistik für die nächste Spielzeit verdirbt, ist eine Randnotiz und selbst um Robert Lewandowski ist es ungewöhnlich ruhig geworden. Ein Räuspern von Matthias Sammer und "Kloppos" verwetteter Hintern sind die Themen, die Fußball-Deutschland bewegen. Weil es eben welche sind, die zum Champions-League-Finale gehören.

2015 kann der deutsche Fußball beweisen, dass man auch ein guter Gastgeber für solch ein Fußball-Highlight sein kann. Vielleicht spielen dann in Berlin wieder die Dortmunder gegen die Münchner.

Sonntag, 19. Mai 2013

ESC-Taste für den ESC

Der Eurovision Song Contest (ESC) zieht jedes Jahr Millionen Menschen in Ihren Bann. Bei und nach den jeweiligen Sendungen fragt man sich: Warum eigentlich? Jedes Jahr das gleiche Bild.

Es scheint gar nicht mehr um die Lieder zu gehen. Die sind schönes Beiwerk für eine millionenschwere Volksverdummung. Es ist zum Beispiel nicht nachvollziehbar, warum der Song von Cascada, der dem dänischen Sieger-Liedchen sehr ähnlich und sicher nicht schlechter war, am Ende der Tabelle landete, während Dänemark jubeln durfte. Den Dänen sei der Erfolg durchaus gegönnt! Während zum Beispiel die Griechen mit dem Ouzo für alle-Song  "Alcohol is free" viel mehr Punkte sammelten, als eben Deutschland.

Warum ist das so, und das seit dem Gewinn durch Lena Meyer-Landrut?

Zwei Gründe stehen im Focus: In gewisse Regionen in Europa scheinen die Nachbarn so abhängig voneinander zu sein. dass Punkte fast nur für die Nachbarn vergeben werden. Beste Beispiel sind die Staaten der früheren Russischen Föderation oder auch die skandinavischen Länder von Lettland bis Norwegen. Kaum anders sieht es mit den südosteuropäischen Ländern aus.

Der zweite Grund: Deutschland ist in Europa nicht mehr beliebt. Seit der schulmeisterlichen Spar-Regierung Merkel hat unser Land in Europa seine Freunde verloren, vor allem bei denen, die beim ESC abstimmen. Eben beim Volk. Deutsche sind nur noch gern gesehen, wenn Sie im Urlaub viel Geld in Griechenland, Spanien u.s.w. ausgeben, ansonsten wünscht man ihnen die Pest.

Selbst von einen eigentlich befreundeten Land wie Israel (gehört ja eigentlich zu Vorderasien, darf aber aus Finanzgründen mitmachen) gab es gestern nur 5 Punkte. Die Zwölf ging an Aserbaidschan. Deutschland kann sich einfach auf kein einziges mehr Land verlassen, im Gegenteil...

Diese Gefühle kommen in den Abstimmungen des ESC immer wieder zum Ausdruck und das, obwohl die deutschen Fernsehsender über die EBU zweistellige Millionensummen in diesen Contest pumpen (müssen), in dem deutsche Sängerinnen und Sänger ihren Ruf ruinieren dürfen. Da fragt man sich, warum es immer noch Künstler gibt, die sich für diesen Wettbewerb bewerben.

Es geht nicht mehr um Gut und weniger gut. Es geht nicht mehr um die Songs. Hier werden knallharte politische Sympathieentscheidungen getroffen.

Ergebnis: ESC-Taste drücken für den ESC!