Samstag, 20. April 2013

Frühling, Sonne, Lust auf draußen - kein Problem!


Das Frühlingsfeeling ist zurück, die Hoffnung auf Sonne uns angenehme Wärme lässt auch wieder die Lust auf draußen aufkommen. Was also fängt man mit den Wochenenden oder auch freien Tagen an? Hier ein paar kleine, vielleicht wertvolle Tipps.

Das Highlight ist nach wie vor die Zeche Zollverein, das Welterbe, das trutzig in Essen-Katernberg steht. Es ist zwar drinnen, aber einen Besuch des Ruhrmuseums  sollte man sich nicht entgehen lassen. Schon die Fahrt mit einer der längsten Rolltreppen weit und breit ist ungewöhnlich.Jetzt hat die Ausstellung Kohle Global (15. April bis 24. November 2013) eröffnet. www.ruhrmuseum.de

Aber es macht auch durchaus Spaß rund um Schacht XII und die Kokerei ausgedehnt spazieren zu gehen.

Einen Besuch wert ist die Erlebniswelt ZOOM in Gelsenkirchen Bismarck (www.zoom-gelsenkirchen.de)Afrika, Asien und Europa sind dort als Landschaft und Lebensraum für die Tiere Vorbild. Ein Zoogenuss der besten Art. Achtung! Mit ADAC-Mitgliedskarte gibt es Rabatte auf den Eintrittspreis. 
Einen Nachmittag oder mehr ist auch der Landschaftspark Duisburg Nord wert, Industriekultur mit wieder erstandener Natur, das ist eine interessante Zusammenstellung, die beim Gang über das weitläufige Gelände immer neue Facetten eröffnet. Für Freunde des Kletterns gibt es dort reichlich Gelegenheit. Aber nicht vergessen eine Person zum Sichern mitzubringen. Zu bestimmten Zeiten ist auch das Tauchen in einem der alten Kühltürme möglich.

Ein Hinweis ist unbedingt noch erforderlich. Die vielfältige Haldenlandschaft des Ruhrgebiets mit Ihren Landmarken sind ein weiteres Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Der weite Blick über das Ruhrgebiet entschädigt für manchen Kraftakt beim Besteigen der Halden. Die Internetseite http://www.metropoleruhr.de/seitensuche.html?q=Halden&searchsubmitmeta=Suchen informiert bestens mit den wichtigsten Angaben und Events.

Und noch ein Tipp zum Niederrhein

Hervorragende Radwege im Gebiet des Niederrhein laden zu ausgiebigen Fahrten ein. Übernachtungsmöglichkeiten zu günstigen Preisen auf ehemaligen Bauernhöfen animieren zu Etappenfahrten an z.B. langen Wochenenden, Mehr dazu ist zu finden auf niederrheintouristik.de. Die vielen wunderbaren Hofcafes mit tollen Angeboten an Speisen und Getränken sind einfach klasse. Da muss man einkehren. Diese Cafes sind auf ehemaligen Bauernhöfen entstanden. Ackerbau und Viehzucht wurden aufgegeben und mit Hilfe von EU-Gelden wurden die Höfe umgestaltet und liebevoll von den Besitzern umgestaltet.
 
Und noch'n Tipp:

NaturForum Bislicher Insel am Niederrhein
In Sichtweite zum Xantener Dom ist die Wildnis zu neuem Leben erwacht. Diese Wildnis - die Bislicher Insel - ist eine der größten naturnahen Auenlandschaften am Unteren Niederrhein. Die Auenlandschaft ist ein beeindruckender Naturraum und ein überregional bedeutsames Vogelschutzgebiet. Mehr dazu auf der Internetseite der Metropole Ruhr.

Donnerstag, 18. April 2013

Bayern und der BVB - danach kommt eine Weile nichts!

Bayern-Boss Uli Hoeneß hat das Thema losgetreten. Ihm war nach dem 6:1-Sieg des BVB aufgefallen, dass die Bundesliga in "spanische Verhältnisse" zu kippen droht. Das sagt einer, der zuletzt insgesamt 23 deutsche Meistertitel gesammelt hat, wie andere Sticker oder Briefmarken. Der FC Bayern liegt 20 Punkte vor dem BVB, der wiederum ein gutes Polster auf den Dritten der Liga, Bayer Leverkusen, besitzt und danach beginnt eigentlich erst der Spannungsbogen des Ligaalltages.

Hoeneß also meint, dass das, was seit einigen Jahren in Spanien die Regel ist, nämlich dass Barcelona CF und Real vorneweg marschieren und dahinter, sehr weit dahinter die Primera Division beginnt, nun auch in Deutschland real werden wird. Eines hat die Sache: Zumindest zwei deutsche Klubs, können mit den Allerbesten in Europa mithalten, müssen nicht bei einem Aufeinandertreffen nur den Hut ziehen und dem Gegner den Vortritt lassen.

Viele Millionen Euro haben die beiden Spitzenklubs in der laufenden Champions League bisher eingenommen und es wird noch mehr werden. Dass das Geld den Sport, ganz gleich welcher Art, regiert, ist nicht neu. Aber, so wie im richtigen Leben, wird die Spanne zwischen arm und reich immer weiter. Die, die den Zug des Geldverdienens verpasst haben, werden auf lange Zeit hinterherlaufen. Wie sagte ein Schalker Vorstandsmitglied vor einigen Tagen: "Eine deutsche Meisterschaft können wir uns für die nächsten vier bis fünf Jahre abschminken."

Recht hat er. Die Titel werden in München und Dortmund ausgespielt. Keine Frage. Und das möchte Uli Hoeneß ändern? Nein! Uli Hoeneß ist ein wahrer Populist. Der pustet seine Gedanken einfach so heraus, ganz gleich ob sie Sinn machen, beleidigend sind, oder was auch immer...

Eine Umverteilung der Gelder in der Liga wird es nicht geben und dürfte auch kaum handhabbar sein. Und auf andere Art und Weise ist das Gefälle in der Bundesliga nicht aufzuhalten. Man muss die Entwicklung im Auge behalten, dass das Wirtschaftsunternehmen Bundesliga nicht langweilig und unattraktiv wird.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte zum Thema nur: "Ich möchte das nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, sondern  ligaintern." Eine gute Idee. Aber es wird auch dort bei der Diskussion bleiben. Ergebnisse sind kaum vorstellbar. Vielleicht bringt Guru Hoeneß ja eine mit.

Der Wurstfabrikant aus Bayern hat die Idee nicht beigebracht. Dafür waren es andere, die sich die Europäische Fußball Union (UEFA) als (geld-)lenkendes Organ vorstellen könnten. Aber wollen die, die die großen Leistungen auf internationaler Ebene vollbringen, tatsächlich auf Geld verzichten,oder soll die UEFA neue Geldquellen generieren? Und wie sieht es am Ende dann mit dem Leistungsgefälle zwischen den europäischen/kleinasiatischen Ländern aus. Das könnte wieder auseinanderdriften. Eine Lösung für den Wunsch von Uli Hoeneß ist also nicht mal so eben herbeizuführen. Die Diskussionen werden noch lange geführt und breiten Raum einnehmen.

Mittwoch, 17. April 2013

Ein Kampf für unsere Steuergelder

Zypern, Griechenland, Italien, Spanien, Irland. Sie alle hoffen auf Hilfe der europäischen Nachbarn, um ihre Finanzkrisen zu bewältigen. Für diese sind aber nicht die Bürgerinnen und Bürger der (noch) finanzgesunden Staaten verantwortlich. Die Alternative für Deutschland (AfD) hat einen offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages geschrieben, um diese wach zu rütteln, wenn es um die Entscheidung geht, Zypern mit Milliarden Euro zu helfen. Eine Hilfe, die die Bevölkerung dort in dieser Art gar nicht wünscht.

Hier der Brief der AfD:

Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages 
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, am 18. April sollen Sie im Deutschen Bundestag über den Kredit des Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) für die Republik Zypern entscheiden. Die Finanzminister der Euroländer haben beschlossen, dass Zypern neun Milliarden Euro Kredite aus dem ESM bekommen soll. Der Internationale Währungsfonds, für dessen Kreditzusagen Deutschland ebenfalls haftet, will zusätzlich eine Milliarde Euro Kredit geben. Wir fordern Sie hiermit auf, als Abgeordneter des Deutschen Bundestages gegen die Vergabe des ESM-Kredits an die Republik Zypern zu stimmen, weil

1. der Kredit gegen die Regeln des ESM, die Sie als Abgeordneter festgelegt haben verstöβt. Der ESM darf in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Euroländern nur dann helfen, wenn deren Zahlungsunfähigkeit die Finanzstabilität des gesamten Euroraums bedroht. Davon kann im Falle Zyperns gar keine Rede sein, wie sich sowohl aus den Marktreaktionen als auch aus dem Verhalten der Europäischen Zentral Bank (EZB) ablesen lässt. Die meisten deutschen Großunternehmen sind viel größer als Zypern. Sollen diese demnächst auch ESM-Hilfen erhalten, wenn sie in Schwierigkeiten geraten sind?

2. der ESM nur dann einem Staat Kredit geben darf, wenn dieses Land seine Schulden langfristig tragen, also Zinsen und Tilgung zahlen kann. Auch diese Regel wird im Falle Zyperns gebrochen. Die zehn Milliarden zusätzlichen Schulden durch die Kredite von EMS und IWF werden die Schuldentragfähigkeit des Landes schon jetzt weit übersteigen. Verschärft wird diese Last noch dadurch, dass die zyprische Wirtschaft nach Einschätzung der sogenannten Troika (EU-Kommission, IWF und EZB) in diesem Jahr um acht und im nächsten Jahr um vier Prozent schrumpfen wird. Zypern wird also im Jahr 2014 etwa 15,9 Milliarden Euro erwirtschaften. Die Schulden werden aber mindestens 25,5 Milliarden Euro oder gut 160 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt betragen. Erlaubt sei der Hinweis, dass die Prognosen der Troika bisher fast immer zu optimistisch waren. Das Beispiel Griechenland zeigt, dass Zyperns Wirtschaft deutlich stärker und über das Jahr 2014 hinaus schrumpfen und damit die Schuldentragfähigkeit auch nicht nur ansatzweise gegeben sein wird.

3. der jüngst bekannt gewordene erhöhte Finanzbedarf Zyperns von zusätzlichen 5,5 Mio Euro die bisherigen Schuldentragfähigkeitsanalysen entwertet und ohne eine neue Tragfähigkeitsanalyse gegen §13 ESM-Vertrag verstoßen wird. Der Vertrag über die Gründung des ESM ist erst am 27. September 2012 in Kraft getreten. Jetzt schon soll er vorsätzlich gebrochen werden. Wir fordern Sie auf, als Abgeordnete des Deutschen Bundestages, diesen Rechtsbruch zu verhindern und gegen den ESM-Kredit/Bürgschaft zu stimmen. Mit einer Zustimmung würden Sie den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland zusätzliche Schulden von 2,5 Milliarden Euro aufbürden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Konrad Adam, Sprecher der Alternative für Deutschland
Prof. Dr. Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland
Dr. Frauke Petry, Sprecherin der Alternative für Deutschland

Berichte aus Zypern sprechen schon jetzt von einer trostlosen Stimmung im Volk. Viele Selbstständige können Ihre Arbeit schon jetzt nicht mehr finanzieren, viele Geschäfte haben bereits geschlossen. Die kapitalkräftigen Anleger in Zypern haben dagegen durch die Hinhaltetaktik der zyprischen Regierung bei den Verhandlungen mit der EU ihr Geld aus dem Land abziehen können. Sie werden also keinen Beitrag zur Rettung des Landes beitragen. Tatsachen, die bei den Entscheidungen in den Köpfen der Abgeordneten wohl keine Rolle spielen werden. Das Ansehen der Deutschen in Europa schrumpft gewaltig. Wir werden nicht als Retter, sndern als Totengräber gesehen.

Dienstag, 16. April 2013

Aus dem Stand auf 3 Prozent

Die Alternative für Deutschland hat bei der letzten repräsentativen Deutschland-Umfrage zur Sonntagsfrage aus dem Stand 3 Prozent erreicht. Das ist ebenso viel wie die Piraten. Befragt wurden bundesweit 2.018 wahlberechtigte Personen.

Bei der Umfrage konnte der Gründungs-Parteitag am Wochenende der neuen Partei noch nicht einmal in die Karten spielen. Das Programm besteht momentan in der Hauptsache in der Forderung, Deutschland geordnet aus dem Euro herauszubekommen. Beim Gründungsparteitag wurden weitere programmatische Punkte herausgestellt, die aber zum Beispiel auf der Webseite der AfD noch nicht zu sehen sind.

Die Partei, die von sich sagt 7.000 Mitglieder zu haben, kann mit Personal aufwarten, das sich sehen lassen kann. Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur haben sich von anderen Parteien getrennt, um diese Alternative für Deutschland zu gründen und andere Wege in Europa aufzuzeigen.

Politiker der etablierten Parteien halten die Programmatik der AfD für gefährlich. Die übrigen Parteien kamen auf folgendes Ergebnis: CDU 39%, SPD 26%, Grüne 15%, Linke 6%, FDP 5% Piraten 3%

Montag, 15. April 2013

Panik vor der AfD?

Die Reaktionen der etablierten Parteien des bürgerlichen Lagers lassen Angst erkennen. Nachdem sich gestern (14. April 2013) die AfD gegründet hat, geht Panik bei CDU, CSU und FDP um. Denn eine weitere Partei, die an der Bundestagswahl im September teilnimmt, wird die momentane Regierungskoalition Stimmen kosten.

7000 Mitglieder ist das Aktionsbündnis für Deutschland stark und täglich werden es mehr, die Deutschland ein anderes Gesicht und mehr Sicherheit geben wollen. Rein visuell sieht es so aus, als wolle diese Partei nur die D-Mark zurückholen. Hinter dem Bündnis steckt aber erheblich mehr Potenzial.

Auch bei den meist enttäuschten Christdemokraten und Freidemokraten geht es um soziale Sicherheit und Gerechtigkeit, geht es um Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen, aber von der Regierung aus Eigennutz oder aus welchen Gründen auch immer nicht angefasst werden.

Die Frage ist, ob die Führung der neuen Partei so schnell Vertrauen in der Bevölkerung aufbauen kann, um eventuell die 5 Prozenthürde zu nehmen. Das wäre ein Blitzstart. Auf jeden Fall muss man die AfD ernster nehmen als die Piraten. Denn: hier sind gestandene Parteipolitiker am Werk, auch wenn ihr Vorsitzender am Mikrofon eher rhetorisch schwach herüberkam.

Die Regierungsparteien wiegeln nun ab. Diese Partei AfD könne mit Ihrem einzigen Programmpunkt "Weg vom Euro - zurück zur DM" nicht weit kommen. Aber wie gesagt. Da ist viel mehr Potenzial, da sin viel mehr Themen. Man muss nur genau hinsehen.

Auf weitere Wortmeldungen der AfD darf man gespannt sein.

Sonntag, 14. April 2013

Der absolute Wahnsinn - We will rock you

Begeisterung pur! Ein Musical der Extraklasse! Queen lebt! Schlagworte, die für das Musical "We will rock you" nur unzureichend die Gefühle beschreiben, die der Zuschauer im Essener Colosseum erlebt.

Schon das Opening fordert den Applaus der Zuschauer, die schnell immer weniger ruhig auf ihren Sitzen Platz nehmen können. Es juckt in den Beinen und in den Händen, die unbedingt mitmachen möchten, wenn Michael Brose (Galileo) und Jannine Michel Wacker (Scaramouche) leicht wie Federn über die Bühne wirbeln.

Um die bekannten Queen-Songs wie We will rock you, Radio Gaga oder Kind of Magic und I want to break free rankt sich eine von Ben Elton sehr gut geschriebene und auf aktuellen Stand befindliche Geschichte. Pfiffig, würzig und witzig ist die. Mancher aktuelle Künstler mag sich dabei auch durch den Kakao gezogen fühlen. Aber auf dem Planten iPad ist eben alles etwas anders. Es gibt keine Liebe, im Leben nur Einheits- Gaga und vor allem es gibt keine Rock-Musik.

Galileo ist dazu ausersehen, als einer der letzten Bewohner mit menschlichem Charakter gegen den iPad Geheimdienst die Rockmusik wieder auferstehen zu lassen.

Die Cast ist super besetzt. Sowohl musikalisch als auch schauspielerisch ein hervorragendes Team, das bis zum 30. Juni 2013 das Essener Colosseum rocken wird. Begleitet von einer Top Band, die extra unter Queen-Gesichtspunkten gecastet wurde und den Sound der Original-Gruppe top trifft. Wie gesagt, wenn man es nicht wüsste, würde man meinen, die Band selbst wäre anwesend.

Ein Erlebnis, das sich kein Rock-Fan entgehen lassen sollte. Es ist zwar kein billiges Vergnügen, aber man wird durch die Leistung, auch des Teams hinter der Bühne, Licht, Choreographie u.s.w. wirklich entschädigt.

Stehende Ovationen eine runde Viertelstunde lang und die Bohemian Rhapsody als Abschiedsgeschenk, was will das Rocker-Herz mehr?

Weitere Informationen gibt es auf: http://www.wewillrockyou.de/