Die Reaktionen der etablierten Parteien des bürgerlichen Lagers lassen Angst erkennen. Nachdem sich gestern (14. April 2013) die AfD gegründet hat, geht Panik bei CDU, CSU und FDP um. Denn eine weitere Partei, die an der Bundestagswahl im September teilnimmt, wird die momentane Regierungskoalition Stimmen kosten.
7000 Mitglieder ist das Aktionsbündnis für Deutschland stark und täglich werden es mehr, die Deutschland ein anderes Gesicht und mehr Sicherheit geben wollen. Rein visuell sieht es so aus, als wolle diese Partei nur die D-Mark zurückholen. Hinter dem Bündnis steckt aber erheblich mehr Potenzial.
Auch bei den meist enttäuschten Christdemokraten und Freidemokraten geht es um soziale Sicherheit und Gerechtigkeit, geht es um Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen, aber von der Regierung aus Eigennutz oder aus welchen Gründen auch immer nicht angefasst werden.
Die Frage ist, ob die Führung der neuen Partei so schnell Vertrauen in der Bevölkerung aufbauen kann, um eventuell die 5 Prozenthürde zu nehmen. Das wäre ein Blitzstart. Auf jeden Fall muss man die AfD ernster nehmen als die Piraten. Denn: hier sind gestandene Parteipolitiker am Werk, auch wenn ihr Vorsitzender am Mikrofon eher rhetorisch schwach herüberkam.
Die Regierungsparteien wiegeln nun ab. Diese Partei AfD könne mit Ihrem einzigen Programmpunkt "Weg vom Euro - zurück zur DM" nicht weit kommen. Aber wie gesagt. Da ist viel mehr Potenzial, da sin viel mehr Themen. Man muss nur genau hinsehen.
Auf weitere Wortmeldungen der AfD darf man gespannt sein.
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