Grandios! Ganz Fußball-Deutschland freut sich auf die beiden CL-Halbfinals zwischen den Bayern und Barcelona sowie dem BVB und Real Madrid, da hört man zu früher Stunde im Radio, dass BVB-Star Mario Götze zu den Bayern wechselt. Schockstarre dürfte dies bei den meisten Fans der Borussia ausgelöst haben.
Um acht Uhr morgens ist da immer noch ein Fünkchen Hoffnung. Aber die schwindet von Minute zu Minute. Gegen 11 Uhr ist es dann Gewissheit. Borussia Dortmund hat eine Stellungnahme abgegeben. Inhalt: Ja, Götze geht zu den Bayer. Götze und sein Berater haben sich vertragskonform verhalten.
Alles andere wäre auch ziemlich dumm gewesen. Das macht Mario Götze aber um keinen Deut besser. Wer sich vor etwa einem Monat in die Öffentlichkeit stellt und ein Loblied auf den BVB singt und wörtlich sagt, er könne sich vorstellen immer für diesen Klub zu spielen und heute beim FC Bayern einen Vertrag unterschreibt, der kann auch ein Pfeifkonzert der Fans aushalten. Die Tatsache, dass er ein Wunschspieler von Bayern-Trainer Pep Gardiola ist, war Mario Götze ja nicht erst seit zwei Wochen bekannt.
Von den Bayern hört man nichts, erst am Mittag legen die von der Säbener Straße nach. Dass die Veröffentlichung des Wechsels vom FC Bayern lanciert sein könnte, das darf man unterstellen. Unangenehme Presse rund um Vereinspräsident Uli Hoeneß wird erst einmal in den Hintergrund gedrängt, die Dortmunder dagegen bringt man einen Tag vor dem Spiel gegen Real Madrid in eine missliche Lage. Sie müssen den Fans erklären, warum Götze zum Ligakonkurrenten wechseln darf, obwohl er bis 2016 unter Vertrag steht.
Die Stimmung im Dortmunder Stadion wird am Mittwoch eine andere sein. Zwar ruft der BVB seine Fans auf, Mario Götze im Spiel zu unterstützen. Aber machen wir uns nichts vor. Die Stimmung ist hin und Götze wird morgen mit großer Sicherheit keine Jubelhymne über sich ergehen lassen müssen. Im Gegenteil! Ein gellendes Pfeifkonzert wäre den Fans nicht zu verübeln.
Die Vorbereitungen des BVB auf das Spiel gegen Madrid sind heftig gestört worden. Wenn ein FC Bayern gegen Barcelona aus dem Wettbewerb ausscheidet, dann sollte ein BVB nicht gegen Real Madrid weiterkommen. Dafür scheint den Münchnern jeder Weg Recht zu sein.
Der "Spruch" von Uli Hoeneß wegen der "spanischen Verhältnisse" in der Bundesliga war mehr als Heuchelei, war einfach nur ein Ablenkungsmanöver, denn als Hoeneß das sagte, liefen die Verhandlungen zwischen Götzes Berater und dem FC Bayern auf Hochtouren. Mal wieder eine unvergelichliche bayrische Schmierenkömödie.
Um acht Uhr morgens ist da immer noch ein Fünkchen Hoffnung. Aber die schwindet von Minute zu Minute. Gegen 11 Uhr ist es dann Gewissheit. Borussia Dortmund hat eine Stellungnahme abgegeben. Inhalt: Ja, Götze geht zu den Bayer. Götze und sein Berater haben sich vertragskonform verhalten.
Alles andere wäre auch ziemlich dumm gewesen. Das macht Mario Götze aber um keinen Deut besser. Wer sich vor etwa einem Monat in die Öffentlichkeit stellt und ein Loblied auf den BVB singt und wörtlich sagt, er könne sich vorstellen immer für diesen Klub zu spielen und heute beim FC Bayern einen Vertrag unterschreibt, der kann auch ein Pfeifkonzert der Fans aushalten. Die Tatsache, dass er ein Wunschspieler von Bayern-Trainer Pep Gardiola ist, war Mario Götze ja nicht erst seit zwei Wochen bekannt.
Von den Bayern hört man nichts, erst am Mittag legen die von der Säbener Straße nach. Dass die Veröffentlichung des Wechsels vom FC Bayern lanciert sein könnte, das darf man unterstellen. Unangenehme Presse rund um Vereinspräsident Uli Hoeneß wird erst einmal in den Hintergrund gedrängt, die Dortmunder dagegen bringt man einen Tag vor dem Spiel gegen Real Madrid in eine missliche Lage. Sie müssen den Fans erklären, warum Götze zum Ligakonkurrenten wechseln darf, obwohl er bis 2016 unter Vertrag steht.
Die Stimmung im Dortmunder Stadion wird am Mittwoch eine andere sein. Zwar ruft der BVB seine Fans auf, Mario Götze im Spiel zu unterstützen. Aber machen wir uns nichts vor. Die Stimmung ist hin und Götze wird morgen mit großer Sicherheit keine Jubelhymne über sich ergehen lassen müssen. Im Gegenteil! Ein gellendes Pfeifkonzert wäre den Fans nicht zu verübeln.
Die Vorbereitungen des BVB auf das Spiel gegen Madrid sind heftig gestört worden. Wenn ein FC Bayern gegen Barcelona aus dem Wettbewerb ausscheidet, dann sollte ein BVB nicht gegen Real Madrid weiterkommen. Dafür scheint den Münchnern jeder Weg Recht zu sein.
Der "Spruch" von Uli Hoeneß wegen der "spanischen Verhältnisse" in der Bundesliga war mehr als Heuchelei, war einfach nur ein Ablenkungsmanöver, denn als Hoeneß das sagte, liefen die Verhandlungen zwischen Götzes Berater und dem FC Bayern auf Hochtouren. Mal wieder eine unvergelichliche bayrische Schmierenkömödie.
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