Bayern-Boss Uli Hoeneß hat das Thema losgetreten. Ihm war nach dem 6:1-Sieg des BVB aufgefallen, dass die Bundesliga in "spanische Verhältnisse" zu kippen droht. Das sagt einer, der zuletzt insgesamt 23 deutsche Meistertitel gesammelt hat, wie andere Sticker oder Briefmarken. Der FC Bayern liegt 20 Punkte vor dem BVB, der wiederum ein gutes Polster auf den Dritten der Liga, Bayer Leverkusen, besitzt und danach beginnt eigentlich erst der Spannungsbogen des Ligaalltages.
Hoeneß also meint, dass das, was seit einigen Jahren in Spanien die Regel ist, nämlich dass Barcelona CF und Real vorneweg marschieren und dahinter, sehr weit dahinter die Primera Division beginnt, nun auch in Deutschland real werden wird. Eines hat die Sache: Zumindest zwei deutsche Klubs, können mit den Allerbesten in Europa mithalten, müssen nicht bei einem Aufeinandertreffen nur den Hut ziehen und dem Gegner den Vortritt lassen.
Viele Millionen Euro haben die beiden Spitzenklubs in der laufenden Champions League bisher eingenommen und es wird noch mehr werden. Dass das Geld den Sport, ganz gleich welcher Art, regiert, ist nicht neu. Aber, so wie im richtigen Leben, wird die Spanne zwischen arm und reich immer weiter. Die, die den Zug des Geldverdienens verpasst haben, werden auf lange Zeit hinterherlaufen. Wie sagte ein Schalker Vorstandsmitglied vor einigen Tagen: "Eine deutsche Meisterschaft können wir uns für die nächsten vier bis fünf Jahre abschminken."
Recht hat er. Die Titel werden in München und Dortmund ausgespielt. Keine Frage. Und das möchte Uli Hoeneß ändern? Nein! Uli Hoeneß ist ein wahrer Populist. Der pustet seine Gedanken einfach so heraus, ganz gleich ob sie Sinn machen, beleidigend sind, oder was auch immer...
Eine Umverteilung der Gelder in der Liga wird es nicht geben und dürfte auch kaum handhabbar sein. Und auf andere Art und Weise ist das Gefälle in der Bundesliga nicht aufzuhalten. Man muss die Entwicklung im Auge behalten, dass das Wirtschaftsunternehmen Bundesliga nicht langweilig und unattraktiv wird.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte zum Thema nur: "Ich möchte das nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, sondern ligaintern." Eine gute Idee. Aber es wird auch dort bei der Diskussion bleiben. Ergebnisse sind kaum vorstellbar. Vielleicht bringt Guru Hoeneß ja eine mit.
Der Wurstfabrikant aus Bayern hat die Idee nicht beigebracht. Dafür waren es andere, die sich die Europäische Fußball Union (UEFA) als (geld-)lenkendes Organ vorstellen könnten. Aber wollen die, die die großen Leistungen auf internationaler Ebene vollbringen, tatsächlich auf Geld verzichten,oder soll die UEFA neue Geldquellen generieren? Und wie sieht es am Ende dann mit dem Leistungsgefälle zwischen den europäischen/kleinasiatischen Ländern aus. Das könnte wieder auseinanderdriften. Eine Lösung für den Wunsch von Uli Hoeneß ist also nicht mal so eben herbeizuführen. Die Diskussionen werden noch lange geführt und breiten Raum einnehmen.
Hoeneß also meint, dass das, was seit einigen Jahren in Spanien die Regel ist, nämlich dass Barcelona CF und Real vorneweg marschieren und dahinter, sehr weit dahinter die Primera Division beginnt, nun auch in Deutschland real werden wird. Eines hat die Sache: Zumindest zwei deutsche Klubs, können mit den Allerbesten in Europa mithalten, müssen nicht bei einem Aufeinandertreffen nur den Hut ziehen und dem Gegner den Vortritt lassen.
Viele Millionen Euro haben die beiden Spitzenklubs in der laufenden Champions League bisher eingenommen und es wird noch mehr werden. Dass das Geld den Sport, ganz gleich welcher Art, regiert, ist nicht neu. Aber, so wie im richtigen Leben, wird die Spanne zwischen arm und reich immer weiter. Die, die den Zug des Geldverdienens verpasst haben, werden auf lange Zeit hinterherlaufen. Wie sagte ein Schalker Vorstandsmitglied vor einigen Tagen: "Eine deutsche Meisterschaft können wir uns für die nächsten vier bis fünf Jahre abschminken."
Recht hat er. Die Titel werden in München und Dortmund ausgespielt. Keine Frage. Und das möchte Uli Hoeneß ändern? Nein! Uli Hoeneß ist ein wahrer Populist. Der pustet seine Gedanken einfach so heraus, ganz gleich ob sie Sinn machen, beleidigend sind, oder was auch immer...
Eine Umverteilung der Gelder in der Liga wird es nicht geben und dürfte auch kaum handhabbar sein. Und auf andere Art und Weise ist das Gefälle in der Bundesliga nicht aufzuhalten. Man muss die Entwicklung im Auge behalten, dass das Wirtschaftsunternehmen Bundesliga nicht langweilig und unattraktiv wird.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte zum Thema nur: "Ich möchte das nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, sondern ligaintern." Eine gute Idee. Aber es wird auch dort bei der Diskussion bleiben. Ergebnisse sind kaum vorstellbar. Vielleicht bringt Guru Hoeneß ja eine mit.
Der Wurstfabrikant aus Bayern hat die Idee nicht beigebracht. Dafür waren es andere, die sich die Europäische Fußball Union (UEFA) als (geld-)lenkendes Organ vorstellen könnten. Aber wollen die, die die großen Leistungen auf internationaler Ebene vollbringen, tatsächlich auf Geld verzichten,oder soll die UEFA neue Geldquellen generieren? Und wie sieht es am Ende dann mit dem Leistungsgefälle zwischen den europäischen/kleinasiatischen Ländern aus. Das könnte wieder auseinanderdriften. Eine Lösung für den Wunsch von Uli Hoeneß ist also nicht mal so eben herbeizuführen. Die Diskussionen werden noch lange geführt und breiten Raum einnehmen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen